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📇:Glossar: Spezielle Begriffe im Sprachgebrauch

Glossar (Wörterbuch), bzw. Lexikon und Bibliothek. In diesen Fall im wesentlichen spezifisch auf Hanf (Cannabis) bezogene Wissensbildung, Forschung und als Nachschlagewerk für Interessenten sowie auch für Aktivisten.

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📇:Extras: Spezielle Begriffe im Sprachgebrauch:

  • Evidenz, bezeichnet das dem Augenschein nach unbezweifelbar Erkennbare oder die unmittelbare, mit besonderem Wahrheitsanspruch auftretende vollständige Einsicht (Phil. Thesen über Wahrheitsgehalt und empirischer Nachweis). * Duden: Evidenz: Eindeutigkeit, Gewissheit, Klarheit, Offensichtlichkeit; Sicherheit.
  • Kausalität (von lateinisch für "Ursache", bzw. "ursächlich"), ist die Beziehung zwischen "Ursache und Wirkung". Sie betrifft die Abfolge von Ereignissen und Zuständen, die aufeinander bezogen sind.
  • Korrelation ("Wechselbeziehung"), beschreibt eine Beziehung zwischen zwei oder mehreren Merkmalen, Ereignissen, Zuständen oder Funktionen. Die Beziehung muss keine kausale Beziehung sein: manche Elemente eines Systems beeinflussen sich gegenseitig nicht, oder es besteht eine stochastische, also vom Zufall beeinflusste Beziehung zwischen ihnen.
  • Peer-Review: Gleichrangige Begutachtung, oder auch Kreuzgutachten.
  • Whataboutism: bezeichnet ein rhetorisches Ablenkungsmanöver. Um von einem unliebsamen Gesprächs- bzw. Diskursgegenstand (Thema) abzulenken, wird eine kritische Frage oder ein kritisches Argument mit einer kritischen Gegenfrage gekontert (vgl. Tu-quoque-Argument). Gleichzeitig wird die Kritik an eigenen Standpunkten oder Verhaltensweisen ignoriert und relativiert. * Duden: Whataboutism: Argumentationstechnik, bei der man auf einen kritischen Vorwurf über ein Versagen mit einem Verweis auf ein Fehlverhalten oder einen Missstand auf der anderen Seite, zum Beispiel der des Gesprächspartners, verweist. * Beispiel: “Whataboutism: bezeichnet das Phänomen, eine Anschuldigung oder eine Frage in einer Diskussion mit einer Gegenfrage oder einem Themawechsel zu erwidern.



Stichworte: Deutsch (German); Begriffe, Sonderbegriffe,

Erstellt am: 24.07.2019,
Zuletzt bearbeitet am: 27.05.2021

📇:Glossar: Wertevorstellungen und Forderungen

Glossar (Wörterbuch), bzw. Lexikon und Bibliothek. In diesen Fall im wesentlichen spezifisch auf Hanf (Cannabis) bezogene Wissensbildung, Forschung und als Nachschlagewerk für Interessenten sowie auch für Aktivisten.

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📇:Wertevorstellungen und Forderungen:
  • Entkriminalisierung, ist ein in der rechtspolitischen Diskussion und der Strafrechtsreform gebrauchter Begriff. Die Forderung nach "Entkriminalisierung" geht dahin, bestimmte Verhaltensweisen nicht mehr mit Strafe (und der damit verbundenen besonderen Missbilligung durch die Rechtsgemeinschaft) zu belegen.
  • Harm Reduction ["Schadensminimierung" (Abhängigkeitssyndrom)], [oftmals zusammen geschrieben: "HarmReduction"]: Schadensminimierung, -reduzierung oder -minderung (engl.: harm minimization bzw. -reduction) stellt ein Konzept dar, das die Abnahme der mit einem Drogenkonsum oder Pathologischen Spielen verbundenen Risiken und Gesundheitsgefährdungen zum Ziel hat. Unter den Begriff Schadensminimierung fallen Maßnahmen, die diese Risiken senken, ohne dass sie unmittelbar oder unbedingt zur Substanz- bzw. Impulsfreiheit beitragen müssen.
  • Legalisierung von Drogen, Die Legalisierung des Konsums, des Besitzes, der Produktion und der Weitergabe von illegalen Drogen ist ein viel diskutiertes Thema in der Drogenpolitik. Der Debatten Schwerpunkt liegt auf der Legalisierung sogenannter „weicher Drogen“ wie bestimmter Cannabis-Produkte, doch auch die Legalisierung sogenannter „harter Drogen“ wird diskutiert.
  • Selbstbestimmungstheorie, ist eine sowohl Prozess- als auch inhaltsorientierte Motivationstheorie. Nach dieser Theorie hängt die Motivation für ein bestimmtes Verhalten immer davon ab, inwieweit die drei psychologischen Grundbedürfnisse nach Kompetenz, sozialer Eingebundenheit und Autonomie befriedigt werden können.



Stichworte: Deutsch (German); Drogen, Forderungen, Wertevorstellungen.

Erstellt am 24.07.2019,
Zuletzt bearbeitet am: 08.10.2020

📇:Glossar: Organisationen, Personen (Experten, Lobbyisten)

Glossar (Wörterbuch), bzw. Lexikon und Bibliothek. In diesen Fall im wesentlichen spezifisch auf Hanf (Cannabis) bezogene Wissensbildung, Forschung und als Nachschlagewerk für Interessenten sowie auch für Aktivisten.

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📇:Organisationen, Personen (Experten, Lobbyisten):
 
H:
D:
  • Drogenbeauftragte der Bundesregierung Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung (offizielle Amtsbezeichnung Beauftragte(r) der Bundesregierung für Drogenfragen) im Geschäftsbereich des deutschen Bundesministeriums für Gesundheit koordiniert die Sucht und Drogenpolitik der Bundesregierung und vertritt diese gegenüber der Öffentlichkeit.
L:
S:
R:
  • Richter: Andreas Müller, (05.07,1961 in Meppen) ist ein deutscher Jugendrichter in Bernau bei Berlin. * Er engagiert sich für die Freigabe von Cannabis und wehrt sich gegen die Behauptung, es sei eine Einstiegsdroge * Im September 2019 setzte Müller zwei Strafverfahren wegen Besitzes von geringen Mengen Cannabis aus. Er erklärte, dass er alle Regelungen des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) für verfassungswidrig hält, die den unerlaubten Verkehr mit Cannabisprodukten strafbar macht. Am 20.04.2020 verkündete Müller, dass er auf Grundlage dieser Fälle eine 140 seitige Vorlage an das Bundesverfassungsgericht geschickt habe, damit dieses die Verfassungsmäßigkeit überprüft.

Stichworte: Deutsch (German); Experten, Gruppierungen, Judikative, Lobbyisten, Organisationen, Personen, Politik, Recht.

Erstellt am 24.07.2019,
Zuletzt bearbeitet am: 08.09.2020

📇:Glossar: Gesetze (Regeln) - Politik (Legislative)

Glossar (Wörterbuch), bzw. Lexikon und Bibliothek. In diesen Fall im wesentlichen spezifisch auf Hanf (Cannabis) bezogene Wissensbildung, Forschung und als Nachschlagewerk für Interessenten sowie auch für Aktivisten.

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📇:Gesetze (Regeln) - Politik (Legislative):
 
B:
  • Beweisverbot, auch "Beweismittel-Verwertungsverbot": Beweisverbote stellen rechtsstaatliche Schranken dar, die der Gewinnung und der Verwertung von Beweisen gesetzt sind. Solche Verbote existieren in zahlreichen Verfahrensordnungen. Sie dienen in erster Linie dem Schutz der Verfahrensrechte der Parteien. * Beweisverbote können möglicherweise bei Hausdurchsuchungen bzw. wenn "Gefahr im Verzug" angekündigt wird, zur Geltung gebracht werden.
C:
D:
  • Drogenpolitik umfasst jenen Politikbereich, der sich mit den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen im Umgang mit Drogen beschäftigt. Traditionell eine Domäne der Innenpolitik, ist mittlerweile die Gesundheits- und Sozialpolitik dabei, den Ansatz von reiner Repressionspolitik zu einer eher ganzheitlichen Sichtweise zu verschieben.
E:
I:
  • Illegale Drogen, Umgangssprachlich werden in Deutschland als illegale Drogen Substanzen bezeichnet, welche als nicht verkehrsfähig in Anlage I des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) aufgeführt sind, deren Handel und Abgabe also grundsätzlich strafbar ist. Auch der Umgang mit Substanzen aus Anlage II BtMG (verkehrsfähige, aber nicht verschreibungsfähige Betäubungsmittel) ohne Erlaubnis der Bundesopiumstelle ist strafbar. Die Straftaten sind nach §29, §29a, §30, §30a, §30b BtMG geregelt. * Illegal Illegalisierte Drogen - Substanzen die Verbotener weise Verboten wurden - Angelehnt an Marlene Mortlers Lieblingsspruch: "Cannabis ist Verboten weil es Illegal ist".
K:
M:
N:
O:
R:
  • Remonstration, ist in Deutschland eine Gegenvorstellung oder eine Einwendung, die ein Beamter gegen eine Weisung erhebt, die er von seinem Vorgesetzten erhalten hat. * Im Volksmund wird angenommen das ein Polizist bzw. Kriminalbeamter das Recht hat seine Dienstanweisungen zu hinterfragen und unter bestimmten Voraussetzungen abweisen kann.
U:




Stichworte: Deutsch (German); Abkommen, Exekutive, Gesetze, Legislative, Judikative, Politik, Regeln, Regelungen,

Erstellt am 24.07.2019,
Zuletzt bearbeitet am: 16.08.2022

📇:Glossar: Pharmakologie (Chemie)

Glossar (Wörterbuch), bzw. Lexikon und Bibliothek. In diesen Fall im wesentlichen spezifisch auf Hanf (Cannabis) bezogene Wissensbildung, Forschung und als Nachschlagewerk für Interessenten sowie auch für Aktivisten.

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📇:Pharmakologie (Chemie):
  
A:
  • Alkaloide (stickstoffhaltige Verbindungen), sind chemische Verbindungen pflanzlichen oder tierischen Ursprungs, die häufig eine Psychoaktive und eine mehr oder weniger ausgeprägte Toxische Wirkung haben. * Anders als oft fälschlich behauptet, sind die Inhaltsstoffe der Cannabis-Pflanze (zumindest im Blütenstand und Blätter) nicht zu den Alkaloiden zu zählen, sondern bilden eine eigene Gruppe, nämlich die Cannabinoide [1][2]. * Die Familie der Hanfgewächse (dazu zählt auch Hopfen) weisen (im Wurzelstock) einige Alkaloid Verbindungen auf [3]. In einen Bericht von 1971 wurden schwach geprägte Alkaloid Verbindungen in Cannabis (aus dem Wurzelstock herausgehend) beschrieben [4]. * Cannabis Extrakte können evtl. Alkaloide Verbindungen und andere Stoffe verfahrensbedingt enthalten [5].
  • Antagonist (Gegenspieler, Widersacher): Hier hauptsächlich bezugnehmend auf Antagonist (Pharmakologie). Eine Substanz, die einen Agonisten in seiner Wirkung hemmt, ohne selbst eine pharmazeutisch bedeutsame Wirkung auszulösen. * Bei Cannabis wird CBD häufig als Antagonist für THC beschrieben.
C:
  • Cannabinoide, sind Wirkstoffe bzw. Inhaltsstoffe (Transformationsprodukte) oder Synthetische Verbindungen (Analoga) einiger Terpenphenole, die hauptsächlich in der Hanfpflanze (Cannabis sativa bzw. Cannabis indica) gefunden wurden.
D:
  • Droge [Duden: Droge], Siehe auch: Arznei-Droge (Pharmazie). Ursprüngliche Deutung: “Getrocknete Bestandteile von Pflanzen, Pilzen, Tieren oder Mikroorganismen, die zur Arzneimittelherstellung verwendet wurden und werden sowie für Tee, Gewürze und anderen Anwendungsformen die beispielsweise dem Wohlbefinden (Gesundheit) dienen können”. * Der Begriff “Droge” leitet sich zudem auch vom mittelniederdeutsch: “drögevate”, bzw. Niederländischen Wort: “Droog” (Trocken) ab. * Siehe auch: Drogenhandel.
E:
  • Entaktogene, Emotionen und Bewusstseins reflektierende Psychoaktive Substanzen. * Entaktogene werden Psychoaktive Substanzen bezeichnet, unter deren Einfluss die eigenen Emotionen intensiver wahrgenommen werden. Beschreibt eine reflektierende Bewusstheit auf einer Metaebene über das eigene Befinden. * Während Cannabis tendenziell eher nur als Stimmungsverstärker wahrgenommen wird. 

L: 

  • Lipophilie “Fett liebend”; Eine Substanz wird als lipophil bezeichnet, wenn sie sich gut in Fetten und Ölen lösen lässt oder ihrerseits Fette und Öle gut lösen kann. Nach IUPAC-Definition ist die Lipophilie die Affinität eines Stoffes oder Moleküls zu einer lipophilen Umgebung. * Lipophile Substanzen sind oft gleichzeitig hydrophob (wasserunlöslich), d. h. Wasser abstoßend. Lipophilie ist jedoch nicht mit Hydrophobie gleichzusetzen. Manche Stoffe sind gleichzeitig hydrophob und lipophob. * Cannabinoide zum Beispiel sind in der Regel “wasserunlöslich” und Fett liebend.
N:
  • Neuromodulator (Endogen bzw. Körpereigene oder extern zugeführte Substanzen). * Neuromodulatoren sind chemische Substanzen, die die Arbeitsweise des Nervensystems beeinflussen. Sie können vom Körper selbst produziert werden und sind für die normale, physiologische Arbeitsweise des Gehirns unverzichtbar. Neuromodulatoren sind aber auch zahlreiche pharmakologisch aktive Substanzen, die dem Körper von außen zugeführt werden und als Medikamente oder Drogen wirken.
P:
  • Psychoaktiv, (Psychoaktive Substanz, Psychotrope Substanz), Eine "psychotrope Substanz" ist ein Wirkstoff, der die menschliche Psyche beeinflusst. Es kann sich auch um eine Mischung mehrerer Wirkstoffe handeln. Andere neutrale Bezeichnungen dafür sind auch "psychoaktive Substanz" oder "Psychotropikum" (Plural "Psychotropika"; von griechisch Psyche "Seele" und trope "(Hin-)Wendung").
S:
  • Synthetische Cannabinoide [mit Auflistung der Stoffe], Hauptartikel: Cannabinoidmimetika. Künstliche Cannabinoide können sowohl halbsynthetisch hergestellt werden, d. h. aus natürlichen Cannabinoiden, als auch vollsynthetisch aus einfachen Grundstoffen. Synthetische Cannabinoide werden medizinisch genutzt und dienen in der Neurowissenschaft dazu, die Cannabinoidwirkung im Gehirn zu verstehen. * Anwendung finden sie auch in Kräutermischungen als Cannabisersatz ("Legal Highs") und teilweise auch auf üblichen Marihuana-Blüten und anderen Cannabisprodukten beigemischt.
  • Synthetic Cannabinoids (englisch): -> “Synthetic Cannabinoid Receptor Agonists/Agonist’s" (SCRAs/SCRA’s).
T:
   

Stichworte: Deutsch (German); Chemie, Inhaltsstoffe, Pharmakologie, Wirkstoffe,

Erstellt am 24.07.2019,
Zuletzt bearbeitet am: 16.09.2023

📇:Glossar: Gesundheit - Medizin/Psychologie:

Glossar (Wörterbuch), bzw. Lexikon und Bibliothek. In diesen Fall im wesentlichen spezifisch auf Hanf (Cannabis) bezogene Wissensbildung, Forschung und als Nachschlagewerk für Interessenten sowie auch für Aktivisten.

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📇:Gesundheit - Medizin/Psychologie:
 
A:
  • Abhängigkeit (Medizin), (umgangssprachlich Sucht) bezeichnet in der Medizin das unabweisbare Verlangen nach einem bestimmten Erlebniszustand. Diesem Verlangen werden die Kräfte des Verstandes untergeordnet. Es beeinträchtigt die freie Entfaltung einer Persönlichkeit und die sozialen Chancen eines Individuums. Siehe auch Toleranz (Medizin).
B:
C:
D:
E:
F:
  • Flashback (Psychologie), Ein Flashback (englisch, "blitz(artig) zurück", sinngemäß übersetzt etwa "Wiedererleben" oder "Nachhall erinnerung") ist ein psychologisches Phänomen, welches durch einen Schlüsselreiz hervorgerufen wird. Die betroffene Person hat dann ein plötzliches, für gewöhnlich kraftvolles Wiedererleben eines vergangenen Erlebnisses oder früherer Gefühlszustände. Diese Erinnerungen können von jeder vorstellbaren Gefühlsart sein.
H:
  • Hedonismus (Freude, Vergnügen, Lust, Genuss, sinnliche Begierde) bezeichnet zumeist eine philosophische bzw. ethische Strömung, deren Grundthese lautet, dass einzig Lust bzw. Freude und die Vermeidung von Schmerz bzw. Leid ihre Wirkung intrinsisch entfalten. Im Gegensatz zu dem philosophischen Verständnis wird im alltagssprachlichen Gebrauch mit dem Begriff Hedonismus häufig eine nur an momentanen Genüssen orientierte egoistische Lebenseinstellung bezeichnet. In diesem Sinne wird der Begriff Hedonismus oft abwertend gebraucht und als Zeichen der Dekadenz interpretiert. Unter der Bezeichnung "psychologischer Hedonismus" wird tatsächlich verstanden, dass der Mensch im Allgemeinen einzig nach Lust bzw. Freude strebt.
M:
N:
P:
  • Prävalenz, Ist in der Epidemiologie eine Kennzahl für die Krankheitshäufigkeit. Sie sagt aus, welcher Anteil der Menschen oder Tiere einer bestimmten Gruppe (Population) definierter Größe zu einem bestimmten Zeitpunkt an einer bestimmten Krankheit erkrankt ist oder einen Risikofaktor aufweist.
R:
  • Rausch, bezeichnet einen emotionalen Zustand der Ekstase, der jemanden über seine normale Gefühlslage hinaushebt.
  • Resilienz (Psychologie), (“zurückspringen” ‚"abprallen") oder psychische Widerstandsfähigkeit ist die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und sie durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen, als Anlass für Entwicklungen zu nutzen. Mit Resilienz verwandt sind Entstehung von Gesundheit (Salutogenese), Widerstandsfähigkeit (Hardiness), Bewältigungsstrategie (Coping) und Selbsterhaltung (Autopoiesis). In der Medizin bezeichnet Resilienz auch die Aufrechterhaltung bzw. rasche Wiederherstellung der psychischen Gesundheit während oder nach Stressvollen Lebensumständen und wird als Ergebnis der Anpassung an Stressoren definiert. * Duden: Resilienz: Fähigkeit von Lebewesen, sich gegen erheblichen Druck von außen selbst zu behaupten. * Kurz: Bedeutet es auch Stärke, Willenskraft und Lebenstüchtigkeit.
S:
  • Set und Setting, bezeichnet beim Drogen-Konsum die mentale Verfassung bzw. Befindlichkeit des Konsumenten ("Set", Abk. engl. "mindset") und die Umgebung bzw. Rahmenbedingungen ("Setting").
  • Substanzinduzierte Psychose (Hauptartikel: Substanzinduzierte Psychose) Eine substanzinduzierte Psychose (auch Drogenpsychose, toxische oder drogeninduzierte Psychose) ist eine psychotische Störung, die von einer oder mehreren psychotropen Substanzen ausgelöst wurde. Substanzinduzierte Psychosen können unter Umständen irreversibel (unheilbar) oder aber auch nur vorübergehend sein.
T:
  • Triggern (Allgemein); Trigger (Medizin), Trigger [Psychiatrie und Psychologie], Unter einem Trigger (engl.: "Auslöser") versteht man in Medizin und Psychologie den Auslöser für einen Vorgang, der eine Empfindung, einen Affekt, ein Symptom (z. B. Schmerz) oder eine Erkrankung auslösen kann. * In der Psychiatrie kann durch einen "Schlüsselreiz" ein Flashback ausgelöst werden. Die betroffene Person hat ein durch den Trigger ausgelöstes plötzliches, intensives Wiedererleben eines vergangenen Erlebnisses oder früherer Gefühlszustände, das kann so stark sein, dass die Person unfähig ist, sie als Erinnerung zu erkennen und erlebt sie förmlich als aktuelles Ereignis.
Z:
  • Zwölf-Schritte-Programm (12-Schritte-Abstinenz-Programm). Das Zwölf-Schritte-Programm ist ursprünglich ein Programm der Anonymen Alkoholiker (AA), das Alkoholikern zur Abstinenz vom Alkohol und zu einem neuen Lebensstil verhelfen soll. * Dieses Konzept wird teilweise auch für Drogentherapien auf Basis von Zwangseinweisungen ausgeführt.
  

Stichworte: Deutsch (German); Arznei, Gesundheit, Medikamente, Medizin, Psychologie; Bewertungen, Klassifizierungen.

Erstellt am 24.07.2019,
Zuletzt bearbeitet am: 12.09.2022.