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☯️:Cannabis: Zweck des Konsum

Wohltaten für die Gesundheit - Freizeitkonsum / Medizin:

Cannabis Konsum soll ja eigentlich dem Wohlbefinden dienen. Wohlbefinden kann natürlich vielseitig definiert werden, da gehört Freude, Entspannung, Geistige Stärkung (Kreativität) und vieles mehr dazu. Im Prinzip will man diese ziele ja eigentlich auch in der Medizin in teilen erreichen.

Wäre es evtl. sinnvoll den Cannabis Gebrauch als solches generell so zu betrachten ?

Meiner Definition nach dient der Konsum in irgendeinen sinne den Wohlbefinden und in der Regel nicht der "Schadenszuführung" (Missbrauch):


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"Schadenszuführung" mal etwas ironisch zum veranschaulichen dargestellt!



Verweise:

Benannte Gründe im Video: 1. "Selbstoptimierung": Umgang mit Stressenden Situationen, Leistung verstärken; 2. "Glück": Drogen Euphorisieren, Abwesenheit vom Schmerz (Ablenkung); 3. "Selbsterfahrung": Langeweile Entgegenwirken, Rauschmittel stellen die Wahrnehmung auf den Kopf, Musik und Farben werden Stärker Wahrgenommen, Kreativität wird gesteigert; 4. "Entspannung":  Mal Abschalten.



Erstellt am 24.12.2019
Zuletzt bearbeitet am: 12.05.2020


☯️:Gott und die Schizophrenie





Nach dem Video - hat also - hat ein "GENormter" (Norm Gene) Mensch KEINE leitende Gedankenstimme, wenn dieser über Ereignisse des Tages zum Beispiel Nachdenkt ?!? Was für Unsinn die Dame von sich gibt!

Wie kommt man dazu zu behaupten das die sogenannte "Eigene" Leitstimme nicht doch auch Ursache von dem was die Menschheit denkt was "Gott" sein soll als Ursprung herkommen kann (nicht zwangsläufig muss) ?!?


Was soll den Eurer Meinung "Gott" sein ???

Meine Definition:

Gott ist möglicherweise NICHT irgend ein Wesen da draussen im Universum, sondern "Gott" sind wir alle! Besser gesagt wir sind Bestandteil des Ganzen was Mensch als Gott bezeichnet und "Gott" ist lediglich der gewählte Name für das GANZE!

In gewisser weise sind wir zwangsläufig (Genetisch) durch die Evolutionäre Entwicklung miteinander Verbunden.

Wenn man in die Vorgeschichte hineinschaut, sind wir wahrscheinlich alle durch Mikrolebensformen im Ursprung entstanden die sich in laufe der Zeit zu neuen Lebensformen entwickelt haben. Das geschieht wohl nach Menschlicher Vorstellung schon immer so und wurde auch mehrfach durch Wissenschaftliche Erdklärversuche in Schriftform festgehalten. Wir bestehen wohl somit aus einer Vielzahl Ursprünglicher Mikrolebensformen die sich zum Mensch hin entwickelt haben. Diese Mikrolebensformen haben sich untereinander vermischt und mit einander verbunden.  Das ist nach meiner Definition wohl auch immer noch so das sich diese Organismen beim Wachsen des Menschen zu einander verknüpfen und die Summe des ganzen herstellen.

Kann man das wirklich ausschliessen das dieses so nicht sein kann ???
Kann jemand das GEGENTEIL eindeutig und Hundertprozentig Nachweisen ???

Physisch Körperlich scheinen wir von einander getrennt zu sein. Aber trifft das auch für unser Bewusstsein zu ? Sind wir vielleicht nicht doch alle näher mit einander Verbunden als manch einer Denkt ? So manch einer kennt mit Sicherheit die Thesen über "Deja-Vu" Effekte. Es erscheint so als ob man schon mal mit einen Objekt eine Begegnung hatte obwohl das eigendlich scheinbar gar nicht sein kann.

Liegt da möglicherweise die Querverbindung zum anderen Menschen die diesen Objekt tatsächlich schon einmal oder auch mehrfach begegnet sind ? Kann es nicht doch sein das wir miteinander im Bewusstsein Verbunden sind und manchmal die Wahrnehmung des anderen in uns Verspüren ? kann es immer noch sein das Manche Menschen auch die Inneren Stimmen der anderen Wahrnehmen ?

Rückblick:

Noch einmal von Anfang an: Die Ursprünglichen Mikroorganismen sind wahrscheinlich immer noch Bestandteil von uns und verbinden sich in gewisser weise über die Ursprungskette immer noch. Wer weiss denn das schon mit Gewissheit das diese Ur-Wesen nicht auch von Mensch zu Mensch wandern können. Siehe da es gibt ja noch eine ganze Menge Bakterien die sowohl in uns als auch auf unseren Körper Leben. Sind das Vielleicht teile der Ursprünglichem Mikroorganismen ? Wir wissen doch das Bakterien, Keime und Viren auch von Mensch zu Mensch wandern können!

Warum soll es also ausgeschlossen sein das diese evtl. auch Gedanken, sprich Bewusstsein transportieren ??? Könnt ihr das Nachweisen das es nicht so ist ?!


Warum will man das mit aller Gewalt abweisen das Manche Menschen eben auch eine gewisse nähere "Verbindung" zu einander haben können, sprich eben eine Geistige Querverbindung zu einander aufweisen. Könnte es sein das manche lediglich mit diesen Geistigen Querverbindungen nicht so gut Klarkommen weil denen das nicht bewusst ist das man Geistig Verbindungen aufbauen kann und es lediglich etwas Verwirrung stiften kann wenn da scheinbar fremde Stimmen sind ?!


Fazit:

Die Summe, also alle Mikroorganismen zusammen die teile von uns in Form von Bakterien, Viren und Keime in und auf uns sind, könnte alles zusammen addiert möglicherweise das sein was wir als "Gott" definieren. Diese (Ur-) Wesen können immer von Mensch zu Mensch wandern und somit vielleicht auch teile des Geistigen Wesens, das Bewusstsein, was uns scheinbar ausmacht Transportieren.

Versucht doch mal das Gegenteil dafür Nachzuweisen, bzw. das es auch anders sein könnte!

Ja das ist recht Komplex das so darzustellen! Ich will hier auch nicht behaupten das es so ist wie ich es versuche darzustellen - es ist eine Mögliche Variable - Eine These!

... Und ja, solche Dinge wie Fremde Stimmen hören, wenn man das alles nicht Weiss was daran sein könnte, einen auch Kränklich machen können wenn man es nicht versteht was es sein könnte!

Ich Persönlich stehe mit meiner Definition darüber hinweg und es mach mir keine Angst mehr zu wissen das ich Teil von dem bin was man als Gott bezeichnet. Es macht mich sogar Glücklich teil von Gott sein zu dürfen!



Die Schlussfrage:

Warum Stigmatisiert man Menschen in dem man ihnen den Stempel "Du bist Schizophren" auf die Stirn Nagelt ??? Für mich ist das fast so als würde ich einen Dunkelhäutigen Mensch als Niger Beleidigen. Naja, wenn man bedenkt dass, das Wort eigendlich von "Nigre" für Schwarz abstammt, kann es ja eigendlich keine Beleidigung sein, der Mensch degradiert das Wort lediglich zu einer Verunglimpfung. Vielleicht sollte ich - Wir - bei dem Begriff "Schizophren" auch so denken, Hmmmm (?!?) tssss....

Nachfolgendes soll niemanden Demütigen, sondern nur Fragen aufwerfen:

Wie wäre es wenn ich der Dame im Video mal den Stempel "Dumme Schlampe" auf die Stirn Nagele ??? Ist die Dame Schlampig und Dumm ??? Was ist denn eigendlich "Dumm" ??? Unwissenheit oder doch nur eine Beleidigung ??? Und was ist "Schlampig" ??? Etwas vernachlässigen - Sich nicht Weiterbilden zu wollen oder doch auch nur eine Stumpfsinnige Beleidigung ??? Kann den eine mögliche Variable eine Beleidigung sein ??? Wir wissen es scheinbar nicht anders !!!

Erstellt am 06.12.2019.



Wir sind Gott:

Wir sind Gott, Alles aber auch wirklich alles ist nicht nur teil Gottes, sondern wir, die Tiere, Insekten, überhaupt alle Lebewesen sowie auch alle Pflanzen und die Erde als solches mit samt des Mondes, der Sonne und dem gesamten Universum so wie es uns scheinbar vorkommt, sind das was wir gedenken als Gott zu bezeichnen.

Ein Spruch dem unser ich sich wiederfindet:

"Wir 3 - Ich, Mir und Mich sind ein EINzig-Artiges, EINiges Ich - Zusammen sind Wir immer EINZ".

Insignati Yoxhua


Erstellt am: 12.09.2019.



Selbstgespräche - Physische Körperstimme:

Selbstgespräche können die eigenen Gedanken Bündeln und können sogar wichtig für die Rekonstruktion und das verstehen von Komplexen Dingen wie einer Erlebten Situation sein!

Es ist also auch nichts Schlimmes wenn man dabei auch noch ein wenig mit den Händen herum fuchtelt, denn auch diese Bewegungsabläufe Symbolisieren teile der Gedankenwege die man durchläuft.
Einige Menschen neigen bei den Prozessen dazu sich Gedankenwege über ihre Hände Fantasievoll zu Visualisieren, das Sind meist auch sehr Kreative Wesen die oft im Alltag von ihrer Kreativität abgehalten werden und diese so umsetzen!

Versuche mal eine Erlebte Situation die du nicht so gänzlich verstehst so Nachzubilden und du wirst vielleicht verstehen dass man das Erlebte Ereignis durchaus so Analysieren bzw. verstehen kann!

Erstellt am 06.12.2019.


Verweise:

🧟:Sucht, Abhängigkeiten und Toleranzentwicklung (Allgemein)



 



Sucht und Abhängigkeit - Meine Definition:

Alle Lebewesen können von Konsumgütern die "Regelmässig" zugeführt werden eine gewisse Abhängigkeit erzeugen. Körpereigene Stoffwechselvorgänge als auch die Neuronalen Botenstoffe die für die Psyche verantwortlich sind entwickeln Automatisch eine gewisse Abhängigkeit zu Regelmässig sich wiederholt zugeführten Konsumgütern bzw. Substanzen.

Beispiel anhand üblicher Nahrungsgüter:

Wenn jemand von Früh an immer Regelmäßig Milch zu trinken bekommt wird der Körper die enthaltenden Eiweiß-Stoffe so auch weitere Inhaltsstoffe in sein Stoffwechsel-Kreislauf mit der Zeit immer mehr einbinden.

Entzieht man den Körper dann Schlagartig für Längere Zeit die Milch wird der Körper Versorgungsengpässe im Stoffwechsel-Kreislauf bekommen und muss nach Ersatzstoffen suchen um ein Gleichgewicht wieder herzustellen. Diese durchaus Langwierige Prozedur wiederum kann sich in Neurologischen System der Psyche bemerkbar machen (Alarmsignal) weil das gesamte System erst einmal Neu ausgerichtet werden muss.

Der "Schnuller" und die "Milch" für das Baby (Kleinkind):

Der "Schnuller" ist wohl die eigentlich anfängliche und meist verbreitetste "Einstiegsdroge" in den Industrienationen in Form einer Gebrauchssache die auch noch Süchtig machen kann! Manch einer Nuckelt sogar auch noch in späteren Zeiten, wenn der Schnuller schon längst nicht mehr da ist, an seinen Daumen.

Oder ist es doch eher die "Muttermilch" die man als mögliche "Süchtig" machende "Einstiegsdroge" umschreiben müsste? Zumindest gibt es recht viele Menschen die Milch, bzw. Milchprodukte, sehr Langfristig bis Dauerhaft in einer Regelmässigkeit konsumieren.


Hanf (Cannabis):

Das ganze läuft im Prinzip auch bei Cannabis annähernd ähnlich ab, nur das hier explizit das Körpereigene Endo-Cannabinoid-System an Erster Stelle davon betroffen ist.
 

Kapitalismus - Geldgier  [Tweet Marke]:

Eine der mit größten Sucht und absolut gefährlichsten Suchtstoffe ist der gierige Kapitalismus, vor allen dingen bei der vorherrschenden Elite!

Die Geld Gier: Wie gedenkt eine professionelle Suchtberatung, diese jämmerliche kranke Spielsucht zu therapieren und zu Heilen?

Wie schützt man die Jugend vor diesem Weltspartag wo aus Bargeld ein Sparbüchlein für die Zukunft wird Wie gedenkt ein/e Suchtberater/in Therapeut/in mit den religiösen Wahn und der sektenhaften Verehrung des Heilgen Gold/Geld umzugehen? Wird das eigentlich auf Suchtsymposien besprochen oder wird diese Sucht vollends ignoriert?

Fragen der Erforschung, Erkennung, Behandlung und Vorbeugung. Abhängigkeit und Missbrauch von psychoaktiven Substanzen (insbesondere Alkohol, Tabak, Medikamente und Drogen) und nicht Stoff gebundenen (Immateriellen) Abhängigkeiten namens Geldgier!

Übersicht - Suchtformen:

- Alkoholsucht.
- Arbeitssucht.
-
Besitzsucht / Besitzgier - Materielle Sucht.
- Daumen Lutschen Sucht.
-
Duftstoffe (Parfüm/Terpene/Aromen) Sucht.
-
Kapitalismus / Geldgier bzw. Sucht mehr zu besitzen.
- Liebessucht (Verliebtheit).
-
Machtsucht (Sucht nach Machtausübung).
- Medikamentensucht.
- Milchsucht (Muttermilch-Effekt).
- Sexsucht.
- Spielsucht (Spielautomaten / Spielekonsolen).
- Sportsucht.
- Telefonsucht (insbesondere s.g. Smartphones).

- Zigaretten (Tabak, Nikotin) Sucht.
- Zuckersucht (Süssigkeiten).
...



Firlefonz Flow [Kommentar Marke]: (Überarbeitete Fassung)

Apropos Sucht (man beachte die Zahl der Nicht-Abhängigen bei Heroin): 

"Nach dem ersten Mal schon süchtig":

Das ist nicht ganz so einfach. Wie so oft kommt es auch immer darauf an wer etwas zu sich nimmt. Es ist also nicht zwangsweise nur eine Frage "von was?":

"Wie lange es dauert, bis sich feste Konsumgewohnheiten herausbilden, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Neben der Wirkung der jeweiligen Droge sowie der Häufigkeit und den Umständen der Einnahme spielen auch die Persönlichkeitsmerkmale des Nutzers eine Rolle. Das Rauchen von Tabak bzw. Zigaretten zum Beispiel habitualisiert (gewöhnt) schnell, da die Wirkung des Nikotins unmittelbar nach der Inhalation zu spüren ist und das Rauchritual sehr häufig wiederholt wird. Bei zehn Zügen pro Zigarette und zehn Zigaretten pro Tag sind das allein schon 100 Gelegenheiten.

Selbst "harte" Drogen (so auch Alkohol) müssen also entgegen der allgemeinen Meinung nicht zwangsläufig in eine Sucht bzw. Abhängigkeit führen. Die meisten amerikanischen Vietnamkriegsveteranen, die im Dschungelkampf regelmäßig Opiate (Heroin) genommen hatten, konnten nach ihrer Rückkehr in die Heimat ohne große Komplikationen damit aufhören. Warum der pathologische (Krankheit, Leiden) Prozess bei manchen Menschen eintritt, während andere die Kontrolle behalten, bleibt Gegenstand intensiver Wissenschaftlicher Forschung.

....


Beratungsstellen - Suchttherapien - Psychiatrien:

Yo24hua Base [Kommentar Marke]

Tja, das hört sich alles so einfach an, wenn da mal nicht das Problem der generellen "Überlastung" bestehen würde.

Ich Arbeite in einer Einrichtung für Psychisch Kranke Menschen und merke es Regelmässig das, dass Betreuende Personal mit seinen Aufgaben irgendwie überlastet zu sein scheint. Vor allen die durchtriebene Bürokratie mit all ihren Vorschriften scheint ein besonders grosses Problem darzustellen.

Mangels Ausreichender Zeit sich um einzelne Patienten zu kümmern werden diese dann scheinbar wiederum häufig "Stillgelegt", was denn letztendlich wieder in eine Schleife zurückführt. Das Betreuende Personal fühlt sich häufig damit überfordert dem einzelnen Zuzuhören um dessen Probleme erfassen zu können. Negative Erlebnis berichte der Patienten können auch überschlagende Wirkungen auf das Personal haben etc.

Die extreme Industrialisierung, das immer schneller und mehr Produziert wird, scheint ein besonders gravierendes Problem zu sein, das sich eine grössere werdende Anzahl Menschen damit überfordert fühlt und versucht mit Hilfe von "Drogen" (Siehe auch: Droge (Pharmazie) aus dieser Welt zu flüchten.
Davon ist sogar anscheinend Personal in Psychiatrischen Einrichtungen Betroffen! Bekomme des öfteren "Fluchtgedanken" von diesen mit. Man darf sich also nicht Wundern das auch Personal geneigt ist "Drogen" zu konsumieren.



Stichworte:

  • Sucht, Abhängigkeit, Problematischer Konsum, Toleranzentwicklung,
    Belohnungssysteme, ...

Quellen:

Videos:



    Erstellt am 28.07.2019
    Zuletzt bearbeitet am: 26.07.2021

    🌐:Charlie Chaplin - "Der grosse Diktator": Abschlussrede




    Dieser Ausschnitt aus dem Film zeigt lediglich die Schlussrede 
    mit Musik von "Hans Zimmer - Time (Inception)".


    Der grosse Diktator (Rede) - Charlie Chaplin:

    Es tut mir leid aber ich möchte nun mal kein Herrscher der Welt sein, denn das liegt mir nicht.
    Ich möchte weder herrschen, noch irgendwen erobern,
    sondern jedem Menschen helfen, wo immer ich kann.
    Den Juden, den Heiden, den Farbigen, den Weissen.
    Jeder Mensch sollte dem anderen helfen, nur so verbessern wir die Welt.
    Wir sollten am Glück des andern teilhaben und nicht einander verabscheuen.
    Hass und Verachtung bringen uns niemals näher.
    Auf dieser Welt ist Platz genug für jeden, und Mutter Erde ist reich genug, um jeden von uns satt zu machen.
    Das Leben kann ja so erfreulich und wunderbar sein.
    Wir müssen es nur wieder zu leben lernen.
    Die Habgier hat das Gute im Menschen verschüttet und Missgunst hat die Seelen vergiftet und uns im Paradeschritt zu Verderb und Blutschuld geführt.
    Wir haben die Geschwindigkeit entwickelt aber innerlich sind wir stehen geblieben.
    Wir lassen Maschinen für uns arbeiten und sie denken auch für uns.
    Die Klugheit hat uns hochmütig werden lassen, und unser Wissen kalt und hart.
    Wir sprechen zu viel und fühlen zu wenig.
    Aber zuerst kommt die Menschlichkeit und dann erst die Maschinen.
    Vor Klugheit und Wissen kommt Toleranz und Güte.
    Ohne Menschlichkeit und Nächstenliebe ist unser Dasein nicht lebenswert.
    Aeroplane und Radio haben uns einander näher gebracht.
    Diese Erfindungen haben eine Brücke geschlagen, von Mensch zu Mensch.
    Die erfordern eine allumfassende Brüderlichkeit, damit wir alle Eins werden.
    Millionen Menschen auf der Welt können im Augenblick meine Stimme hören.
    Millionen verzweifelter Menschen, Opfer eines Systems, das es sich zur Aufgabe gemacht hat Unschuldige zu quälen, und in Ketten zu legen.
    Allen denen die mich jetzt hören rufe ich zu : Ihr dürft nicht verzagen!
    Auch das bittere Leid das über uns gekommen ist, ist vergänglich.
    Die Männer, die heute die Menschlichkeit mit Füssen treten werden nicht immer da sein.
    Ihre Grausamkeit stirbt mit ihnen, und auch ihr Hass.
    Die Freiheit, die sie den Menschen genommen haben, wird ihnen dann zurückgegeben werden.
    Auch wenn es Blut und Tränen kostet, für die Freiheit ist kein Opfer zu gross.

    Soldaten vertraut euch nicht Barbaren an,
    Unmenschen die euch verachten, und denen euer Leben nichts wert ist, ihr seid für sie nur Sklaven.
    Ihr habt das zu tun, das zu glauben, das zu fühlen.
    Ihr werdet gedrillt, gefüttert, wie Vieh behandelt, und seid nichts weiter als Kanonenfutter.
    Ihr seid viel zu schade für diese verehrten Subjekte.
    Diese Maschinenmenschen, mit Maschinenköpfen, und Maschinenherzen.
    Ihr seid keine Roboter, ihr seid keine Tiere, ihr seid Menschen!
    Bewahrt euch die Menschlichkeit in euren Herzen und hasst nicht,
    nur wer nicht geliebt wird hasst, nur wer nicht geliebt wird.
    Soldaten kämpft nicht für die Sklaverei, kämpft für die Freiheit.
    Im siebzehnten Kapitel des Evangelisten Lukas steht:
    Gott wohnt in jedem Menschen.
    Also nicht nur in einem oder in einer Gruppe von Menschen.
    Vergesst nie, Gott liegt in euch allen, und ihr als Volk habt allein die Macht.
    Die Macht Kanonen zu fabrizieren, aber auch die Macht Glück zu spenden.
    Ihr als Volk habt es in der Hand, dieses Leben einmalig kostbar zu machen,
    es mit wunderbarem Freiheitsgeist zu durchdringen.
    Daher im Namen der Demokratie : Lasst und diese Macht nutzen!
    Lasst uns zusammen stehen!
    Lasst uns kämpfen für eine neue Welt, für eine anständige Welt!
    Die jedermann gleiche Chancen gibt, die der Jugend eine Zukunft und den Alten Sicherheit gewährt.
    Versprochen haben die Unterdrücker das auch, deshalb konnten sie die Macht ergreifen.
    Das war Lüge, wie überhaupt alles, was sie euch versprachen, diese Verbrecher.
    Diktatoren wollen die Freiheit nur für sich, das Volk soll versklavt bleiben.
    Lasst uns diese Ketten sprengen!
    Lasst uns kämpfen für eine bessere Welt!
    Lasst uns kämpfen für die Freiheit in der Welt,
    das ist ein Ziel, für das es sich zu kämpfen lohnt.
    Nieder mit der Unterdrückung, dem Hass und der Intoleranz!
    Lasst uns kämpfen für eine Welt der Sauberkeit.
    In der die Vernunft siegt, in der uns Fortschritt und Wissenschaft allen zum Segen reichen.
    Kameraden, im Namen der Demokratie : Dafür lasst uns streiten!



    Quellen:








    Erstellt am 15.07.2019
    Zuletzt bearbeitet am: 15.07.2019

    🌿:Cannabis in der Psychiatrie (Schwerpunkt: ADHS) - Dr. med. Eva Milz | ACM




    0:05 - Ansprache:
    Ich freue mich jetzt meine Kollegin Frau Dr.Eva Milz ankündigen zu dürfen, die Psychiaterin in Berlin ist und dort eine Praxis hat wo sie primär Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen und insbesondere ADHS seit vielen Jahren mit unterschiedlichen formen der Cannabis basierten Medikamente behandelt. Deswegen freuen wir uns dass du hier bist Eva.
     
    0:32 - Rede:
    Guten Tag, ich freue mich dass ich heute die Möglichkeit hab mal viele Ärzte auf einmal zu sprechen.
     
    Es ist derzeit so dass ich nachdem das Gesetz in kraft getreten ist die Patienten, ich hatte etwa 100 Patienten die ich zu einer Ausnahmegenehmigung geführt habe. Sehr viele die kurz davor waren die dann aber vertröstet wurden, es hieß dann wenn das Gesetz in kraft tritt dann werde es einfacher man bräuchte dann keine Genehmigung mehr.


     
    Jetzt bin ich in der Situation dass diese Patienten weit entfernt davon sind leichter in diese Behandlung rein zu kommen. Wir finden keine behandelnden Ärzte und dann ist es jetzt ein bisschen meine Aufgabe geworden zu erklären warum ich das Einsätze bei den Patienten und wenn Herr Dr. med. Knud Gastmeier sagt, die Anästhesie hat die rote Karte was THC angeht oder Cannabis, kann ich nur sagen, die kann ich noch Toppen mit meiner Psychiatrie.

     

    Da sind genügend Erkrankungen wo jeder die Hände hoch hält und sagt, die behandle ich nicht und ich habe eigentlich in der zeit der Ausnahmegenehmigungen versucht herauszufinden, welchen Patienten hilft es und warum hilft es ihnen bzw. warum nutzen wie es weiterhin obwohl sie so massive gefahren eingehen, also nicht gesundheitliche sondern wirklich soziale.
     

    Also, die meisten Patienten sind komplett sozial isoliert und verschuldet aufgrund ihrer Medikation. Denen habe ich dann versucht nachzuvollziehen, warum begeben die sich eigentlich in dieser Situation, muss ja ein sehr hoher Leidensdruck sein.

     
    Zum Einsatz bei jugendlichen. Es ist für mich als ich das eingesetzt habe erstmalig, war die frage warum kann man es eigentlich gut heißen, wenn man sagt es ist ein Medikament.


     
    Warum kann man es da nicht jugendlichen geben oder warum gerade bei ADHS. Was würde dagegen sprechen dass denen auch zu geben.

     
    Ich bin nun auch der Erwachsenen Psychiatrie und denke schon, das man sich sehr gut anschauen muss, welcher jugendliche es konsumiert, aber diese aussage die kann ich so eigentlich unterschreiben. Es ist auch da so, dass die jugendlichen mehr versuchen eine Medikation zu finden die ihnen hilft und viele kommen über das Cannabis, gibt viele die den Alkohol nutzen oder auch Opiate oder andere illegale Substanzen.
       
    Und dadurch ist mir klar geworden, warum sind eigentlich diese Patienten, später sagen die, sie erklären wir kommen mit Cannabis im leben zurecht.
     
    In dem Moment wo sie angefangen haben Cannabis zu konsumieren, haben sie zum ersten mal in der Schule ein Erfolg gehabt, haben ihre Ausbildung durchführen können, das klang alles so ein bisschen absurd.
     
    Ich möchte jetzt anhand dieser Erkrankung, ihnen so ein bisschen darlegen wie die Einsatzgebiete sind bzw. wie ich versuche den Patienten das überhaupt zu applizieren. Weil das ist so die große frage, wir haben jetzt ein Gesetz, sie können jetzt Cannabis-Blüten einsetzen und was mach ich jetzt damit wenn ich Patienten habe die noch keine Erfahrung haben. Einfacher ist ja, die kommen zu mir und sagen ich möchte das legal nutzen können schreiben sie mir ein Rezept aus, sie können dann meistens auch schon hinweise auf die Sorten geben.
     
    Weil das ist nämlich die nächste frage, ich darf sie verordnen, aber was schreib ich denn auf dieses Rezept rauf, gibt es da Unterschiede was die Sorten angeht, oder woran kann ich mich orientieren und was mache ich eigentlich mit denen die noch gar keine Erfahrungen haben. Sie sagen, ich hab jetzt gelesen es hilft, was mach ich jetzt.
     
    Ein typischer Anorexia Nervosa (Magersucht) kann man sich so ein bisschen erklären, mit der Appetit Steigerung ist mir relativ typisches THC orientiertes Krankheitsbild, also für mich ist es so ein bisschen wie die Maßgabe wenn ich etwas aktivierendes, wenn ich etwa einen depressiven Patienten habe. Dann denke ich meistens eher in die THC Richtung, wenn ich eine sehr starke Angst Problematik habe dann werde ich immer eher in die CBD Richtung denken. Nicht ausschließlich, auch da muss ich sagen denke ich dass die Natur sich dabei etwas gedacht hat, diese Inhaltsstoffe in eine pflanze zu packen.
     
    Ich kann mir nicht vorstellen, das es das gleiche sein kann wenn ich die THC extrahiere. Es gibt ein Beispiel, ich sag immer die Tomatensuppe. Lycopin wirkt Antidepressiv, aber sie kriegen keine Lycopin Tabletten, sondern sie essen die Tomatensuppe, oder sie essen was lecker nach Tomate schmeckt, weil eben auch ein Zusatz Effekt.
     
    So ähnlich stelle ich mir das auch vor, dass das in der Cannabis Pflanze der Fall ist, dass es also diese einzelnen Inhaltsstoffe untereinander interagieren, es gibt diesen beschriebenen Entourage-Effekt (Mechanismus, durch den Cannabis Verbindungen Synergistisch wirken). Dann wird es ganz abenteuerlich, deswegen möchte ich ihnen eigentlich nur nahelegen, es gibt, das ist noch mal wichtig, dass man diese Differenzierung zwischen THC und CBD, weil dass ist das im Moment wo man sich entlang hangeln kann.
     
    Sie können noch nicht erklären welche Terpene was machen, dass ist ein wirklich unglaubliches Spektrum was da noch erforscht werden muss.
     
    Ein Gedanke hierzu ist auch noch immer, wenn es darum geht dass man die Evidenz, die Wirksamkeit nicht belegen kann. Da sage ich immer, ja wie ist es denn mit den Nebenwirkungen?
     
    Da sagen immer alle, wir wissen genau was es macht, ja es macht Traurig, es macht Psychosen, es macht ganz schlimme Dinge. Das ist aber auch keine EBM Erkenntnis, sondern das ist Anekdotisch, das ist gesammelt. Wir haben hier ein ganz breiten Schwarzmarkt und hier und da gibt es Psychosen, das waren Kiffer, das ist also dadurch ausgelöst.
     
    Ich bezweifele wirklich ernsthaft, das es möglich ist mit einer Sorte die einen ganz geringen THC Gehalt hat, einen Patienten der nicht vorbelastet ist, das ist ja auch immer noch die Geschichte, hat jemand Psychische-Schizophrene, ist eine sehr häufige Erkrankung die auch jetzt nicht dadurch ausgelöst wird, sondern es besteht eine Vorerkrankung wo das THC dann natürlich mit dem Psychotropen-Effekt dazu führen kann, dass eine solche Psychose ausgelöst wird.

     
    Ich habe eine Patientin, die eine Schizoaffektive Erkrankung hat. Ich hatte ein Patienten mit einer Schizophrenie der zu mir kam und sagte: "Ich nutze Cannabis und seitdem war ich mich mehr in der Klinik, seitdem habe ich keine Psychose mehr gehabt", und das ist natürlich ein Psychiater nicht glaubhaft, also ich konnte mir das nicht vorstellen dass er so sein konnte. Und wir haben uns zusammen mehrere Monate angeschaut was denn alles bei ihm vorliegt. Und es stellte sich heraus, das er unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) leidet, das ist sehr häufig bei Schizophrenie Erkrankten so. Meistens ist es so, dass im verlauf der Behandlung irgendwas traumatisierendes erleben, einige haben das auch schon vorher mitgebracht. Jedenfalls war es so das dieser Patient aufgrund von 2-3 Inhalationen in der woche, THC stabil, Anti-depressiv/Anti-Stress gehalten hat und dann durch einfach keine Exazerbation (Verschlimmerung einer Krankheit) mehr aufgetreten sind. Also er hat sich über das THC stabilisiert.
     
    Ganz wichtige Geschichte, also ich hätte ihn nicht unterstützt, trotz allem hätte ich Probleme gehabt mit einer THC Sorte oder mit dem THC bei einem schizophrenen Patienten. Wenn ich dann nicht auf diese Studie, die auch irgendwie untergegangen ist, von Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim von Prof. Dr. F. Markus Leweke. Der hat Amisulprid, ein Antipsychotikum, Mittel Potentes - 800 Milligramm,gegen 800 Milligramm Cannabidiol getestet und hatte eine ähnliche Anti-Psychotische Wirksamkeit. Das ist ein gut gehütetes Geheimnis der Cannabis Gegner, würde ich sagen. Das ist für mich nicht nachvollziehbar gewesen.
     
    Wie kann Cannabidiol genau das gleiche machen wie ein Antipsychotikum. Was sich daraus für mich aber erschlossen hat war, das vielleicht ein Patient mit einer Psychotischen Neigungen von einer sorte die in hohes CBD hat, profitieren könnte, aber trotzdem auch ein kleinen THC Anteil hat um die Stimmung zu stabilisieren. Weil, das muss man auch sagen, CBD hat bei Dauerbehandlung als Mono-Therapeutikum etwas Antriebs-hemmendes. Es gibt einige Patienten können das gut nutzen für eine weile um Ein zu Schlafen, die sagen aber irgendwann: "ich hab Morgens das Gefühl, ich komme nicht mehr so wirklich richtig aus dem quark", das ist nicht so ein Überhang, sondern es ist eher so eine Antriebshemmung die damit verbunden ist, die vielleicht durch das THC eingegrenzt werden kann, oder vielleicht hebt es sich dadurch auf, und diese Schizoaffektive Patientin die wird jetzt seit Januar mit einer Sorte behandelt die maßgeblich Cannabidiol enthält, unter einen Prozent THC und ist seitdem komplett stabil. Das sind Dinge die sind ja sehr befriedigend als Arzt. Also ich kenne wenige Präparate die ich mit so einer, die ich Einsätze und wo ich so viel positive Rückmeldungen bekomme. Psychopharmaka haben häufige Nebenwirkungen.

     
    Und das ist für viele Patienten die das zum ersten mal nutzen wie so ein Aha-Erlebnis, das sie sagen ich habe diese positiven Effekte, habe aber nicht diese negativen. Das Hört sich dann immer so an wie Wundermittel und ich weiß es sind Vorbehalte die dann aufkommen wenn man sagt: "Das ist ein tolles Präparat, super Wirkung, keine Nebenwirkung" glaube ich auch nicht alles was wirkt hat Nebenwirkung.
     
    Nur manchmal, und ich glaube beim Cannabis ist es sehr häufig der Fall, ist die Nebenwirkung genau das was wir brauchen oder das was wir nutzen wollen für den Patienten. Also eine gewisse Sedierung oder eine gewisse Homöostase in dieses System rein zu bringen ist ja was ganz wichtiges und insofern denke ich dass das manchmal Nebenwirkungen sind die man wirklich nutzen, manchmal ist es eben die wirkung.
     
    Zum Endocannabinoid-System oder zu Endocannabinoid-Mangel, möchte ich ihnen noch etwas mitteilen was mir so aufgefallen ist, es gibt immer wieder Patienten, ich habe sie immer nach den erst Konsum gefragt. Das War für mich immer spannend. Wann haben sie das erste mal konsumiert und wie war ihre Erfahrung. Und es gibt einen relativ hohen Anteil von Patienten aus diesem Spektrum dieses Endocannabinoid-Mangels für Fibromyalgie zum Beispiel Schmerzsyndrome, ADHS scheint er zu sein, Reizdarmsyndrom. Die sagen fast alle: "Nach mein ersten Konsum habe ich überhaupt nichts gemerkt - ja ich musste das mir wirklich an trainieren - ich habe da zwei drei mal - ich habe irgendwie gemerkt - scheint schon eine spannende Substanz zu sein - aber ich habe nichts gemerkt - ich wusste nicht wo kommt denn dieser ganze Hype her". Und das sind ganz häufig die Patienten die später es wieder versuchen, mit einem ganz anderen Aspekt. Also nicht dieses Jugendliche, "Ich probier es mal aus", sondern wirklich sagen: "Ich habe hier ein Symptom - ich habe gegoogelt - ich habe gelesen Cannabis hilft - ich probiere es aus", es dann ganz differenziert ausprobieren und dann: sagen: "Ja ich hab dann nach einer weile gemerkt, das es mir gut tut", aber es scheint so zu sein als müsse man dieses Defizit bekommen, und es ist ja auch so THC wird im Körper gespeichert, es ist sehr das Profile, das ist der Horror für jeden Freizeit Konsumenten, er sagte: "Die ziehen mich drei Wochen später raus und lassen mich da Urin abgeben - und schon bin ich mein Lappen los", man kann nicht so ganz verstehen warum speichert der Körper das eigentlich so lange. Es Gibt so verschiedene Überlegungen die ich dazu angestellt habe, ist dass er einfach auch für schlechte Zeiten aufbewahrt, denn ist so wie als speicher ist und wenn es eine Baustelle gibt die zu bearbeiten ist, dann wird das THC freigegeben. Kann ein bisschen auch damit zusammenhängen, das die Patienten die das man, das schon auch eine Korrelation sieht wie viel THC jemand braucht der sehr starke schmerzen hat. Es ist nicht wirklich korreliert nicht wirklich dass man sagen kann eine starke Symptomatik hat immer ein sehr hohen Dosis bedarf, das ist auch noch mal von der Reaktion ganz unterschiedlich, aber es ist schon, es scheint so zu sein dass es einen gewissen Spiegel an THC dem körper geben muss damit die Wirkung erstmalig auch in Erscheinung tritt.
     
    Entwöhnung von Substitutionsmedikamenten, möchte ich kurz was zu sagen, das ist was in Berlin ist es relativ häufig das Patienten in der Substitution zu mir kommen und sagen Cannabis wird vom Substituierenden Arzt toleriert, das ist wird auch nicht mal als Freizeitkonsum festgehalten, das ist vollkommen in Ordnung, ich möchte das jetzt gerne nutzen, weil ich damit von meinem Substitut runter kommen will. Es ist wirklich so das die der Entzug von Methadon und Polamidon wesentlich
     
    schlimmer ist als die von Heroin an sich, insofern bleiben die Patienten offenbar lange Jahre in dieser Substitutions-behandlung. Und sie schaffen es aber über Cannabis aus ihrer Substitution raus zu kommen.
     
    Das ist jetzt 2-3 meiner Patienten die es geschafft haben, einige bleiben noch auf so einer kleinen Dosis hängen. Wobei ich sagen muss, das ist für mich immer noch akzeptabel weil es ist für sie eine unheimliche Erleichterung in den legalen Rahmen Cannabis jetzt auch als Medikament nutzen zu können. Und häufig muss man auch sagen, wenn die Substitutionmedikation raus ist, stellt sich der Patient auch nochmal erst mal da, dass man weiß was hatte der eigentlich. Weil häufig ist doch Drogenkonsum eigentlich eine Selbstmedikation die dann schief läuft und die dann in Eigendynamik entwickelt und ursprünglich ging es doch darum mal irgendwelche Symptome zu bekämpfen.
     
    Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), möchte ich noch kurz zu sagen da ist es auch ganz unterschiedlich welches Cannabinoid das ist was funktioniert. Ich hatte jetzt einen Patienten aus den Staaten der Veteran/Kriegsveteran war und dort auch als Kalifornier eine eine Lizenz hatte um Cannabis sich also dazu einzukaufen und der hatte eine Sorte die 20 Prozent CBD enthielt. Was noch mal auf diese stark angst reduzierende Wirkung hinweist und dieser Patienten war recht jung und 40 Jahre alt und war überhaupt nicht mehr belastbar. Psychophysisch ein Wrack, ein Psychisches Wrack und er sagt er hätte durch diese dieses Cannabis wieder sein leben wieder bekommen. Hat jetzt geheiratet, hat ein Kind, kümmert sich jetzt um dieses Kind. Versucht jetzt wieder eine Arbeitsstelle zu finden. Also hat dadurch wirklich eine ganz dramatische Verbesserung seiner Lebensqualität. Andere Patienten die eine der furchtbare Biografie hat, das im übrigen auch so, das kann ich so sagen das sind die schlimmsten Biografien die man hat von Patienten, von Cannabis Patienten die sich jahrelang versteckt haben. Die hatte, die profitierte von THC. Also die hatte, musste ein bisschen ausprobieren und hat dann der THC, eine sehr hochprozentige THC Sorte gefunden die ihr hilft die ruhe zu finden abends um auch mal ein paar Stunden zu schlafen.
     
    Könnte jetzt wahrscheinlich noch ganz viele Patienten Geschichten erzählen. Was ich eigentlich auch ein bisschen mitteilen möchte ist, dass Cannabis auch wieder ein Medikament ist was erforderlich macht dass man mit dem Patienten Redet. Es ist wirklich nicht zu bewerkstelligen eine Behandlung durchzuführen ohne Rückmeldung zu bekommen und auch ohne diese ernst zu nehmen. Es ist ja häufig so, das der Arzt sagt wenn er das nicht einordnen kann, das er sagt: "es kann es sein - das kann nicht sein dass sie das haben diese Nebenwirkung", das ist beim Cannabis anders. Ich höre immer sehr genau hin weil diese Nebenwirkungen ist manchmal auch das was ich bei einem anderen Patienten gebrauchen kann. Also es ist wirklich sehr sehr viel Lernarbeit. Die Patienten sind da aber, die erwarten ja nicht dass man sich da jetzt mit auskennt. Wie soll das passiert sein. Es gab keine Ärzte die es verordnen, jetzt wird das Gesetz da und plötzlich kennen sich alle aus, kann ja nicht sein, insofern sind die auch, die möchten eigentlich nur dass sie ernst genommen werden und dass man ihm glaubt dass sie das als Medikament nutzen und nicht irgend eine Randgruppe sind die sich jetzt Legal Zugang verschaffen will. Also das ernst nehmen, das zuhören, der Dialog, die Interaktion mit dem Patienten, das ist was ganz ganz wichtiges in der Cannabis-Medizin. Ich glaube auch dass das ist problematisch ist, weil man eben für die zeit nicht Honoriert wird und dass die Kassenärzte/Vertragsärzte einfach wirklich sehr sehr wenig zeit haben sich mit diesen Patienten auseinander zu setzen. Ich habe das in Privat ärztlichen Rahmen so gemacht, das ich mich eine Stunde mit ihnen zusammen gesetzt habe, eine wirkliche Anamnese und dann kann man auch schon relativ gut erfassen, was kann jemandem helfen. Möchte sie dazu ermutigen es einzusetzen, weil die Gefahr, die Gefährlichkeit dieser Substanz ist nicht so wie das bei vielen anderen Präparaten da ist. Also ich habe viele Medikamente, möchte jetzt nur eins nennen, Lithium was zum Beispiel ja auch stabilisierend wirkt, Anti suizidal wirkt, das hat einen geringe therapeutische breite, da muss ich den Patienten ständig Blut abnehmen, muss ihn darüber aufklären, wie das ist mit trinken und schwitzen und so weiter. All diese Probleme die hab ich beim Cannabis nicht!
      
    Wenn ich jetzt sage die Hauptgefahr ist jetzt die Psychose, wenn ich das jetzt noch mal raus nehmen, weil ich eine CBD Sorte einsetze, eine starke, habe ich das noch mal weg, wenn ich dann sage, die Abhängigkeit ist gefährlich, die ist auch nichts was man nicht über kommen könnte nach wenigen Tagen, also wenn sie mal meinen Patienten gesprochen haben, der ein Opiat Entzug hinter sich hat, der sagt Cannabis ist ein Kinderteller, das ist mir vollkommen Wurscht. Also das sind wirklich alles so, also Aspekte, ich möchte sie in erster Linie ermutigen, haben sie keine angst davor, es gibt ganz ganz viele andere Dinge die viel schlimmere Sachen machen und der Missbrauch oder die Patienten die jetzt wirklich die bösen sind.... und oder das sind ja keine Patienten, also die Benutzer die jetzt legal werden wollen, das glaube ich ist nicht die Mehrheit die jetzt im Moment in ihre Praxen kommt und darum bittet Hilfe zu bekommen. Insofern würde ich erst mal davon auszugehen, hören sie ihren Patienten zu, versuchen sie ihm zu helfen und versuchen sie ihn ernst zu nehmen indem das er als Not ausdrückt, weil es häufig sehr sehr häufig auch eine soziale Not, weil die Patienten sind alle verfolgt.
     
    Danke
    ....



    Quellen:


    Mitwirkende Autoren und Beihelfer:

    Erstellt am 12.07.2019
    Zuletzt bearbeitet am: 31.07.2020

    🌿:Natürliches Cannabis - Psychische Aspekte (Risiken)

    Index:




    Hochwirksames Cannabis und Vorfall bedingte Psychosen - Korrektur der Kausalannahme

    High-potency cannabis and incident psychosis: correcting the causal assumption | The Lancet

    Überarbeitete übersetzung (Transliteration) vom Ursprungsartikel:
      
    Hochwirksames Cannabis und Vorfall bedingte Psychosen - Korrektur der Kausal-Annahme:
      
    Marta Di Forti und Kollegen [1] behaupten, dass die Häufigkeit des Cannabis Konsums und die Cannabis-Potenz für erhebliche Schwankungen der Häufigkeit psychotischer Störungen verantwortlich sind. Die Autoren gehen davon aus, dass Cannabis Psychosen oder psychotische Symptome verursacht, ohne zwingende alternative Hypothesen anzuerkennen. [2]
      
    Die meisten Berichte, in denen Zusammenhänge zwischen Cannabis und Psychose untersucht wurden, konnten sich nicht auf Verwechslungen einstellen, die sich aus korrelierten genetischen und ökologischen individuellen Unterschieden ergeben. Diese Überwachung umfasst das häufige Weglassen geeigneter Methoden zur Lösung der Kausalität (z. B. zufällige Zuordnung zu Fall- und Kontrollbedingungen, nicht übereinstimmende Zwillingspaare, Angleichung der Neigungswerte oder kürzlich fortgeschrittene Genom basierte Methoden mit eingeschränkter Maximal Wahrscheinlichkeit).
       
    Eigene und andere Ergebnisse zeigen, dass der Cannabis Konsum bei Personen mit einer genetischen Neigung, die diese Personen für den Cannabis Konsum und die Entwicklung von Psychosen oder psychotischen Störungen prädisponiert, möglicherweise höher ist.

    Giordano und Kollegen [3] Korrelative Fall-Kontroll-Design, das Daten für Monozygote Zwillingspaare extrapolierte, berichtete, dass ein großer Teil des Zusammenhangs zwischen Cannabis Missbrauch und Schizophrenie nicht kausal war, sondern durch gemeinsame familiäre Faktoren verwechselt wurde. Trotz eines Anstiegs der Prävalenz des Cannabis Konsums über einen Zeitraum von 30 Jahren in Australien haben Degenhardt und Kollegen [4] keine Hinweise auf eine nennenswerte Zunahme der Schizophrenie gefunden.
     
    Basierend auf unserer kürzlich durchgeführten Metaanalyse der bislang größten Genom weiten Assoziationsstudie zum lebenslangen Cannabis Konsum (n = 184 765) haben wir eine Genom weite genetische Korrelation von 0.25 (SE 0.03, p Kleiner 0.0001) mit Schizophrenie Risiko, was darauf hinweist, dass genetische Risikofaktoren für Cannabis Konsum und Schizophrenie positiv korrelieren. [5].
      
    Diese Korrelation könnte durch pleiotrope, kausale oder umgekehrte kausale Mechanismen erklärt werden. Mendelsche Randomisierung ist ein Ansatz, der genetische Varianten verwendet, die mit einer veränderbaren Exposition verbunden sind, um den Kausal-Zusammenhang zwischen Variablen abzuschätzen. In unserer Metaanalyse verwendeten wir eine Bidirektionale Mendelsche Randomisierung und fanden ein konsistentes Evidenz Muster, das einen kausalen Effekt des Schizophrenie Risikos auf den lebenslangen Cannabis Konsum belegt. [5]
     
    Im Gegensatz dazu fanden wir kaum Hinweise auf einen kausalen Effekt des Cannabis Konsums auf das Schizophrenie Risiko. Wir haben die geringere Stärke der instrumentellen Variablen für den lebenslangen Cannabis Konsum anerkannt, [5] und unsere Analysen basierten nicht auf der Häufigkeit oder Potenz des Cannabis Konsums. Dennoch legen unsere Ergebnisse den Schluss nahe, dass die Assoziationen zwischen Cannabis Konsum und Psychose oder psychotischen Störungen weitaus differenzierter sind als von Di Forti und Kollegen angenommen. Zusätzlich zu den korrelierten genetischen Verbindlichkeiten können indirekte und bidirektionale Prozesse die Assoziationen zwischen Cannabis Konsum, Missbrauch und psychotischen Störungen beeinflussen. Indem die alternativen, zwingenden und plausiblen Mechanismen nicht anerkannt werden. [3]
      
    Die Schlussfolgerung von Di Forti und Kollegen bezüglich der schädlichen Auswirkungen des hochwirksamen Cannabis Konsums auf die psychische Gesundheit wird wahrscheinlich überschätzt.


    Schizophrenie und Psychosen - Marihuana-Schizophrenie-Psychose Verband 

    Schizophrenia and Psychoses - Marijuana Schizophrenia Psychosis association | Psychiatryadvisor

    Überarbeitete übersetzung (Transliteration) vom Ursprungsartikel:
      
       Keine Hinweise auf Unterstützung von Cannabis bezogener Schizophrenie:
     
    Die Psychiatrie-Berater beschreiben:
    Ein Forscher für Gehirn und psychische Gesundheit argumentiert nachdrücklich, dass es keinen Zusammenhang zwischen Cannabis Konsum und der Entwicklung von Schizophrenie gibt.
     
    Matthew Hill, PhD des Hotchkiss Brain Institute der Universität von Calgary (Kanada), schreibt in Nature, dass es keine konkreten Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen Cannabis und Schizophrenie gibt. Wie er betont, hat die Inzidenz (Epidemiologie) von Schizophrenie seit den 1960er Jahren nicht zugenommen, als der Marihuanakonsum in den USA und in Europa populär wurde. Darüber hinaus weisen Länder, in denen ein großer Teil der Bevölkerung Cannabis konsumiert, keine höheren Schizophreniequoten auf.
     
    Hill räumt jedoch ein, dass Marihuana-Konsum Schizophrenie früher bei jenen hervorrufen könnte, die für die Erkrankung prädisponiert sind.
     
    Eine der ersten Studien, die auf einen Zusammenhang zwischen Marihuana und Schizophrenie hinwiesen, wurde 1987 in Schweden veröffentlicht. Es stellte sich heraus, dass Soldaten der Armee, die Cannabis konsumierten, häufiger an Schizophrenie erkrankten. Hill weist jedoch darauf hin, dass die Studie ergab, dass hohe Dosen von THC, dem Wirkstoff, eine akute Psychose verursachen können, die dann verschwindet.

     
    Hier muss davon ausgegangen werden das die Situation, also die Soldaten unter Psychischen Druck gestanden haben könnten weil sie zum Zeitpunkt des Auftritts der Psychosen wahrscheinlich in Kriegerischen Handlungen involviert waren. Denn das Töten von Lebewesen kann auf jeden Fall erhebliche Psychische Konsequenzen mit sich tragen und somit bestehender Psychischer Druck eine Psychose durch den Cannabis Konsum verstärkt getriggert hat. [Yo24hua].
     
    Das Feld der Psychedelisch expandierenden (Bewusstseins erweiternden) Eigenschaften von Cannabis muss hier auch näher betrachtet werden. Denn es wird beschrieben das Cannabis allgemein auch Emotionen, wie Euphorie (z.B. Heiterkeit), für ein bestimmtes Zeitraster Fokussieren (Bündeln) kann. So kann den auch ein negativ bewertetes Erlebnis möglicherweise durch Cannabis Konsum verstärkt Fokussiert (gebündelt) werden, sprich ein Tötungsakt der Soldaten kann das Erlebnis unter Einfluss von Cannabis wahrscheinlicher verstärkt Geistig-Psychisch triggern. [Yo24hua].
      
    Personen bei denen eine sehr nahe liegender geliebter Mensch verstorben ist, wird empfohlen kein Cannabis mit Hohen THC Gehalt zu Konsumieren um auf diese weise Trost zu finden. Solch eine Depressive Phase kann (nicht muss) unter Umständen durch Cannabis Konsum auch ungünstig gesteigert ("Verstärkt") werden. [Yo24hua].
     
    Viele haben fälschlicherweise geglaubt, die Psychose sei von Dauer. Und keine anderen Studien sind zu diesem Ergebnis gekommen.
      
    Eine aktuelle Studie der Harvard University ergab auch keinen Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und Schizophrenie
      
    Matthew Hill vom Hotchkiss Brain Institute der Universität von Calgary hat in der Zeitschrift Nature einen Perspektivartikel veröffentlicht, in dem er seine Besorgnis über andere Wissenschaftler und Journalisten zum Ausdruck bringt, die vermuten, dass Cannabiskonsum Schizophrenie verursacht. Er weist darauf hin, dass es kaum Anhaltspunkte für einen solchen Zusammenhang gibt, und schlägt vor, dass tatsächlich Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass Cannabiskonsum keine psychische Störung verursacht.
      
    Cannabiskonsum war in den letzten Jahren in den Nachrichten sehr verbreitet, insbesondere in den USA, wo es in einigen Staaten legal war, Marihuana zu rauchen - der gebräuchliche Name für Cannabis. Da es sich jedoch um ein "Hot-Button"-Thema handelt, haben einige, insbesondere diejenigen, die dagegen sind, nach Gründen gesucht, um die Bewegung zu stoppen - und eines dieser Argumente ist, dass es Schizophrenie verursacht. Das Problem dabei ist, wie Hill bemerkt, dass niemand jemals bewiesen hat, dass es wahr ist.
     
     



    Substanzinduzierte Psychose - Cannabinoide | Wikipedia:

     
    In wie weit Cannabinoide Psychosen auslösen können, ist abschließend nicht geklärt, ein ursächlicher Zusammenhang ist bislang noch nicht gefunden worden. Es blieb bislang unklar, ob Cannabinoide hier als alleiniger Faktor oder in Kombination mit anderen Faktoren (Alkohol, Vorerkrankungen) als Auslöser in Betracht kommt. Als möglicher neurobiologischer Mechanismus wurde eine durch Cannabinoide verursachte Störung dopaminerger Systeme diskutiert.
      
    Untersuchungen über einen möglichen Zusammenhang zwischen dem COMT-Genotyp und der Wahrscheinlichkeit einer Psychose entwicklung bei Cannabis-Konsumenten ergaben bislang (Stand 2018) uneinheitliche Ergebnisse und ein äußerst komplexes Bild. Cannabis wird möglicherweise auch aufgrund der anti-psychotischen Wirkung des Cannabidiols (CBD) im Rahmen einer Selbstmedikation konsumiert, mehrere Studien deuten auf ein heilsames Potential von Cannabidiol bei Schizophrenie hin.
      
    Die Weltgesundheitsorganisation hält in ihrem Review von 2018 (Cannabis and cannabis-resin) fest:
    „Die überwiegende Mehrheit der Menschen, die Cannabis konsumieren, wird nie eine psychotische Störung entwickeln, und diejenigen, die dies tun, werden wahrscheinlich eine genetische Anfälligkeit für eine durch Cannabis induzierte Psychose haben.“
    ....



    Quellen:



      Erstellt am: 11.07.2019
      Zuletzt bearbeitet am: 30.07.2020