Translate (Übersetzen)

📇:Glossar: Geschichte - Kulturelle GebrĂ€uche - Handelswesen

Glossar (Wörterbuch), bzw. Lexikon und Bibliothek. In diesen Fall im Wesentlichen spezifisch auf Hanf (Cannabis) bezogene Wissensbildung, Forschung und als Nachschlagewerk fĂŒr Interessenten sowie auch fĂŒr Aktivisten.

2. Überarbeitete Neufassung.

Zur   Hauptseite   des   "Glossar"   und
dessen "Alphabetische KurzĂŒbersicht"

 

 
📇:Geschichte – Kulturelle GebrĂ€uche – Handelswesen:
 
123:
  • 420 (Cannabis-Kultur) 420, 4:20, 4/20 (Aussprache: four-twenty) ist ein im US-amerikanischen Raum gebrĂ€uchliches Codewort fĂŒr den regelmĂ€ĂŸigen Konsum von Cannabis und wird hĂ€ufig fĂŒr die Identifizierung mit der Cannabis-Kultur verwendet. Ausgehend von der Zahl 420 wird um 4:20 pm Cannabis geraucht und es werden am 20. April (im US-Datumsformat 4/20) diverse Festlichkeiten veranstaltet.
A:

B:

  • Bhang Ghee, traditionelle Hanfzubereitung (mit Eiweisfreier Butter), die unter anderem in hinduistischen Religionsritualen Verwendung findet. Das Wort bhanga (bhanj) bedeutet auf Sanskrit u. a. „Bruch“ bzw. „Abfall“. Bhang besteht aus getrockneten BlĂ€ttern und kleinen BlĂŒtenstĂ€nden der weiblichen Hanfpflanze. Es ist dunkelbraun-grĂŒnlich und besitzt einen charakteristischen milden Duft und Geschmack. Da es keine ausgewachsenen BlĂŒten und nur wenig Harz enthĂ€lt, ist es neben Ganja (Marihuana) und Charas (Haschisch) eine Hanfzubereitung mit einem vergleichsweise geringen psychoaktiven Wirkstoffanteil (< 5 % THC). * Ghee ist ein dem Butterschmalz verwandtes Produkt und gehört in der indischen und pakistanischen KĂŒche zu den wichtigsten Speisefetten. Es handelt sich dabei um Fett, welches in der Regel aus Butter durch verschiedene Verfahren gewonnen wird. Im Unterschied zu Butter enthĂ€lt Ghee kein Milcheiweiß und nur noch wenig Wasser. * Als "Bhang Ghee" werden gerne Teezubereitungen mit kleinen Hanf-BlĂŒten, Hanf-BlĂ€ttern, Ghee-Butter und/oder Milch, teilweise auch andere formen, beschrieben.

C:

D:

E:
  • Effects of legalized cannabis (Dt.: “Auswirkungen von legalisiertem Cannabis”). Behandelt die breite Legalisierung von Cannabis und dessen zahlreiche Auswirkungen auf die Wirtschaft und Gesellschaft, in der es legalisiert wurde und wird.
G:

H:

  • Harrison Narcotics Tax Act: Der “Harrison-Narcotics-Tax-Act” war ein Bundesgesetz der Vereinigten Staaten, das die Produktion, Einfuhr und den Vertrieb von Opiaten und Coca Produkten regelte und besteuerte.
  • Haschrebellen ("Zentralrat der umherschweifenden Haschrebellen"): Der Zentralrat der umherschweifenden Haschrebellen, auch kurz: Haschrebellen oder umherschweifende Haschrebellen, zuweilen fĂ€lschlich als „herumschweifende Haschrebellen“ bezeichnet, war eine militante linksextreme Organisation in Deutschland. [...]. Ihre Proteste richteten sich ursprĂŒnglich hauptsĂ€chlich gegen die restriktive Drogenpolitik des Berliner Senats und die zahlreichen Rauschgiftrazzien in Szenekneipen.
  • Hearst, William Randolph. In Abstimmung mit DuPont und Anslinger nahmen die Hearst-Zeitungen sehr erfolgreich Einfluss auf das Verbot von Hanf, das 1937 durchgesetzt werden konnte. Kritiker wie beispielsweise Jack Herer werfen Hearst vor, mit seiner Kampagne gegen das Marihuana nicht die Menschheit vor der "gefĂ€hrlichsten Droge seit Anbeginn der Menschheit" schĂŒtzen zu wollen, sondern dass wirtschaftliche Interessen im Vordergrund standen. Hearst war Waldbesitzer und PapiermĂŒhlen-Magnat und der Hanf wurde durch neue Erntemaschinen eine ĂŒbermĂ€chtige Konkurrenz dazu.
K:
  • Knaster (mit HanfblĂŒten), Begriff fĂŒr Rauchwaren. Neben Tabak und anderen KrĂ€utern wurden auch Hanfkraut und dessen BlĂŒten geraucht. * Im 18.,19. und dem frĂŒhen 20. Jahrhundert wurden im deutschen Sprachraum die BlĂŒten des zur Herstellung von Fasern (Hanfseilen) gebrĂ€uchlichen Nutz-Hanfs Knaster genannt. Die BlĂŒten wurden in einer Pfeife geraucht. Der THC-Gehalt solcher Nutz-Hanfsorten ist weit geringer als der, der heute gebrĂ€uchlichen Rauschhanfsorten. Möglicherweise bildet das Wort Knaster lautmalerisch das GerĂ€usch des Platzens der Samen beim Hanfrauchen ab. * Der Begriff Knaster könnte sich möglicherweise vom Wort "Knast" (GefĂ€ngnis) herableiten und bezeichnen. Wahrscheinlich nutzen bzw. nutzten frĂŒher GefĂ€ngnisinsassen diverse KrĂ€uter hĂ€ufig zum Rauchen.
L:
  • La Guardia Committee: Das LaGuardia Committee (deutsch: LaGuardia-Komitee) untersuchte im Auftrag des New Yorker BĂŒrgermeisters Fiorello LaGuardia von 1938 bis 1944 die Gefahren von Cannabis und widerlegte systematisch die Behauptungen des Finanzministeriums der Vereinigten Staaten (US Treasury Department), dass das Rauchen von Marihuana zu Wahnsinn fĂŒhre, die körperliche und geistige Gesundheit verschlechtere, kriminelles Verhalten und JugendkriminalitĂ€t befeuere, körperlich abhĂ€ngig mache, und eine „Einstiegsdroge“ fĂŒr gefĂ€hrlichere Drogen sei.
N:
  • Nepenthes (Arzneimittel): “... Haschisch im (Ă€gyptischen) Altertum wohl auch in Form von in angenehme Stimmung versetzenden „Fröhlichkeitspillen“ nach der Mahlzeit zum Wein gereicht ...”.
P:
  • Prohibition, bezeichnet das Verbot bestimmter Drogen. Ziel einer Prohibition ist es – in der Regel –, die Bevölkerung vor negativen Wirkungen der verbotenen Substanzen zu schĂŒtzen.

R:

  • Reefer Madness (deutsch: etwa "Jointwahnsinn"), der ursprĂŒnglich "Tell Your Children" (ErzĂ€hle es deinen Kindern) heißen sollte, ist ein Anti-Cannabis-Film aus dem Jahr 1936.
S:
  • Stigmatisierung, wird in der Soziologie ein Prozess verstanden, durch den Individuen bestimmte andere Individuen in eine bestimmte Kategorie von Positionsinhabern einordnen. Wenn eine Person oder eine Gruppe von Personen von anderen durch gesellschaftlich oder gruppenspezifisch negativ bewertete Merkmale charakterisiert wird, wird sie dadurch in sozialer Hinsicht diskriminiert. Ein Stigma (griechisch fĂŒr "Stich", "Wundmal", "Brandmal") ist eine unerwĂŒnschte Andersheit gegenĂŒber dem, was wir erwartet hĂ€tten. * Im Volksmund wird Stigmatisierung von Menschen als Vorurteil gegen Andersdenkende beschrieben.
W:
  • War on Drugs ("Krieg gegen Drogen"), bezeichnet eine Reihe von Maßnahmen im Rahmen der US-Drogenpolitik, die gegen Herstellung, Handel und Konsum illegaler Drogen gerichtet sind. Der Begriff wurde 1972 von PrĂ€sident Richard Nixon geprĂ€gt. Gleichbedeutende Begriffe werden heutzutage in vielen LĂ€ndern der Drogen-Prohibition verwendet.



Stichworte: Deutsch (German); Ereignisse, GebrÀuche, Geschichte, Handel, Historie, Kultur, Verfolgung, Zeitgeschichte.

Erstellt am 24.07.2019,
Zuletzt bearbeitet am: 01.06.2023.